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Varianten der Altersvorsorge: a. Betriebliche Altersvorsorge Mit einer Direktversicherung, die die einfachste und am häufigsten verwendete Variante der betrieblichen Altersvorsorge ist, besteht die Möglichkeit, ab dem ersten Beitrag sofort Sozialabgaben und Steuern zu sparen. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist sie ein Gewinn. b. Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte Zusatzrente. Günstig für beinahe jeden Rentenversicherungspflichtigen. Aber auch viele andere Gruppen sind gefördert. c. Private Rente In erster Linie bezüglich der Höhe der Beiträge, der festgelegten Rentenhöhe und des Beginns der Rentenzahlung ist die Private Rente eine sehr flexible Variante der Altersvorsorge. Die Rürup Rente bedeutet für Selbständige die einzige steuerlich absetzbare Altersvorsorge. Die richtige Vorsorge: Für Arbeiter und Angestellter passt die betriebliche Altersvorsorge, die private Rentenversicherung, die sehr flexibel ist, oder die Riesterrente. Mit der betrieblichen Altersvorsorge spart man direkt Sozialabgaben und Steuern. Mit der privaten Rentenversicherung profitiert man in der Rentenbezugszeit von der vorteilhaften Ertragsanteilbesteuerung. Zu einer Riesterrente erhält man viel Geld vom Staat für seinen Versorgungsaufbau. Für Selbständige, die nicht rentenversicherungspflichtig sind, passt die private Rentenversicherung oder eine Rüruprente. Bei der privaten Rentenversicherung profitiert man in der Rentenbezugszeit von der vorteilhaften Ertragsanteilbesteuerung. Mit der Rüruprente spart man schon in der Ansparphase Steuern. Unterschied zwischen privater und betrieblicher Altersvorsorge: Der grundsätzliche Unterschied zwischen der privaten und betrieblichen Altersvorsorge befindet sich in der sozialversicherungsrechtlichen und steuerlichen Behandlung der Lesitungen und Beiträge. Die Beiträge für die private Alterssicherung müssen aus dem Nettoeinkommen erbracht werden, die Beiträge zur bAV sind sowohl steuer- als auch sozialversicherungsbefreit. Zum anderen sind die betrieblichen Renten in der Bezugsphase ganz steuer- und auch sozialversicherungspflichtig, die privaten Renten unterliegen – Ausnahmen: Riester- und Rürup-Verträge - nur mit dem Ertragsanteil der Einkommensteuers. Sicherheit oder Rendite? Ob man eine eine renditeorientierte oder eine sicherheitsorientierte Anlage wählt, ist selbstverständlich seine Entscheidung. Um im Rentenalter böse Überraschungen zu vermeiden, ist es zu empfehlen, sich für eine in der Regel sicherheitsorientierte Versorgungsform zu entscheiden. Bei der Riester-Rente, sichern zum Beispiel die gesetzlichen Rahmenbedingungen eine beruhigende Sicherheit. Wann empfiehlt es sich, mit der Altersvorsorge anzufangen? Generell gilt: Je früher desto besser. Zum Beispiel für eine Person, die mit 20 bis 25 Jahren schon beginnt, arbeitet die Zeit und dadurch der sogenannte Zinseszins-Effekt. Man sollte ja nicht gleich 200 Euro monatlich zurücklegen – es empfiehlt sich mit Beiträgen anzufangen, die der eigenen finanziellen Lage entsprechen. Durch die Flexibilität der betrieblichen und privaten Rentenversicherungen kann man ganz einfach die Beiträge an seinen Lebensstandard anpassen. Aber auch wenn man über 40 ist, hat man noch genug Zeit, die mangelhafte gesetzliche Rente zu ergänzen. Arbeitslosigkeit, finanzielle Engpässe: Falls die Beiträge weiter bezahlt werden können, geschieht in der Regel nichts. Weil aber häufig ein finanzieller Engpass vorhanden ist, sollte man den Beitrag reduzieren oder den Vertrag erst einmal beitragsfrei stellen. Später ist es möglich, die Beitragszahlung unkompliziert wieder aufzunehmen. |